Fachbereich Strafrecht



Strafverteidigung

Spätestens mit einer Ladung zur Beschuldigtenvernehmung erfährt der Betroffenen davon, dass die Polizei bzw. die Staatsanwaltschaft gegen ihn wegen einer Straftat ermittelt. Das Ermittlungsverfahren ruft bereits die Notwenigkeit eines Strafverteidigers auf den Plan, der Ihre Rechte effektiv durchsetzt und Sie davor bewahrt - bedingt durch Falschaufklärung oder „Film- und Fernsehwissen“ – taktisch ungünstige Entscheidungen zu treffen, die Sie später nicht mehr rückgängig machen können.

In den meisten Fällen wissen die Betroffenen nicht, dass das Recht zu Schweigen vor allem am Anfang der Ermittlungen der stärkste Schutzschild ist. Erst über den Verteidiger kann Akteneinsicht genommen werden. Oftmals wird auch dann überhaupt erst in allen Facetten klar, was gegen den Betroffen vorliegt – und vor allem was nicht!

Beachten Sie: als Beschuldigter müssen Sie keine Angaben zur Sache machen!

Die härtesten Einschnitte im Lebensbereich erlebt der Betroffene bei Hausdurchsuchung und/oder Verhaftung mit anschließender Untersuchungshaft. Oftmals führt dies zu weitreichenden Konsequenzen – beruflich wie privat. Insbesondere dann ist der Strafverteidiger gefragt. Rechtsanwältin Landgraf vertritt Sie hier rund um die Uhr, koordiniert die weiteren Schritte und hilft Ihnen dabei, die Kommunikation mit der Familie und ihrer beruflichen Sphäre aufrecht zu erhalten.

Strafverteidigung endet zwar meistens mit dem rechtskräftig gewordenen Urteilsspruch – ob Verurteilung oder Freispruch.

In vielen Fälle endet das Strafverfahren für den Betroffenen damit aber nicht. Es schließt sich das Strafvollstreckungsverfahren an, ob mit einer Bewährungszeit oder gar mit dem Verbüßen einer Freiheitsstrafe. Rechtsanwältin Landgraf übernimmt hier gerne Ihre Vertretung, hilft bei vollzugsrechtlichen Fragen, Anträgen auf Aussetzung der Reststrafe zur Bewährung oder bei der Einhaltung der Bewährungsauflagen.

Kosten

Grundsätzlich gilt:
Die Kosten für die Strafverteidigung können nicht über eine Rechtsschutzversicherung abgedeckt werden. Hintergrund ist, dass Vorsatz nicht versicherbar ist. Die allermeisten Straftatbestände setzen vorsätzliches Handeln voraus. Ausnahme hierfür bildet die Gruppe der Fahrlässigkeitsdelikte (fahrlässige Körperverletzung, fahrlässige Tötung oder fahrlässige Trunkenheit im Verkehr).
In einigen wenigen Fällen haben Mandanten jedoch Rechtsschutzversicherungen abgeschlossen, die Strafverteidigungen ganz oder teilweise abdecken. Auch im Strafprozess decken manche Rechtsschutzversicherer anwaltliches Tätigwerden als Zeugenbeistand oder Nebenklagevertreter ab.

Gerne prüfen wir hier eine Deckungsübernahme durch Ihre Versicherung. Bringen Sie am besten zum Besprechungstermin Ihre Unterlagen zur Rechtsschutzversicherung mit.